Litha - Ethnomedizin im Jahreskreis

Litha – Ethnomedizin im Jahreskreis

Das schamanische Heilritual “LITHA – Ethnomedizin im Jahreskreis” richtet sich an alle, die Interesse an den traditionellen Heilmethoden indigener Völker haben.

Zur SOMMERSONNENWENDE wird das schamanische Litha-Fest zelebriert. Das Jahreskreisritual Litha ist ein Sonnenfest. Dabei wird der Sonnenkönig gefeiert und Litha ist der Höhepunkt seiner Kraft. Nach der Mittsommernacht werden die Tage allmählich kürzer und die Nächte länger. Dieser besondere Zeitpunkt markiert den Beginn des Sommers und steht im Zeichen des Feuers.

In dieser Nacht sandten unsere Vorfahren heilige Feuerräder die Hügel hinab ins Tal, als Symbol für die abnehmende Kraft der Sonne. Es wurde Zeremonien, Rituale und Feste gefeiert, um damit verschiedenen Sonnengöttern zu ehren.

Litha, sie Sommersonnenwende spiegelt das Julfest, die Wintersonnenwende im Winter wider. Diese beiden Feste bilden das Rückgrat des Sonnenrades. Bei Litha stehen wir im Licht und wissen, dass die Dunkelheit kommt. Beim Julfest stehen wir in der Dunkelheit und wissen, dass das Licht wiedergeboren ist.

Der Herbst ist jedoch noch weit, jetzt erleben wir die Fülle. An diesem längsten Tag des Jahres zeigt sich die Natur in voller Pracht und Feuerkraft. Die volle Kraft des Lebens wird zelebriert. Wir freuen uns über die Gaben des Sonnenkönigs, der mit seiner Wärme Getreide und Früchte für unsere Körper sowie Blumen und Kräuter für unsere Seele zur Reife bringt. Gleichzeitig erinnert dieser Höhepunkt daran, dass nun der Abstieg beginnt.

An diesem Abend zelebrieren wir ein schamanisches Ritual zu Ehren der Kräfte des Lichts.
Es kann dir helfen, deine inneren Visionen und Seelenwünsche für den kommenden Zyklus klarer zu erkennen und zu stärken.

Gemeinsam begehen wir die Sommersonnenwende – unter freiem Himmel, am Feuer, mitten in der Natur.
Mit alten Geschichten, Trommelrhythmen und echter Verbundenheit feiern wir das Licht in uns.

Was darf jetzt wachsen? Was bist du bereit, loszulassen?

AHO 🐍
Ich freue mich auf dich,
Anna Rita

Im Keltentum ist das Jahr in acht Wandlungsphasen geteilt. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Daneben werden die Höhepunkte zwischen den Sonnenfesten als markante Punkte angesehen, welches die 4 Mondfeste ausmachen. In der Natur ist es Säen, Wachsen, Ernten, Ruhen und bei uns Menschen: Geburt, Entwicklung, Weisheit, Tod und Wiedergeburt.

Litha – Sommersonnenwende am 21. Juni – ist eines von vier Sonnenfesten. Weitere sind:
Ostara – Frühlingstag- und Nachtgleiche am 21. März
Mabon – Herbsttag- und Nachtgleiche am 21. September
Jul – Wintersonnenwende am 21. Dezember

Daneben gibt es vier Mondfeste:
Imbolc – Lichtmess – 2. Vollmond nach Jul
Beltane – Walpurgis – 5. Neumond nach Jul
Lughnasad – Schnitterin – 8. Vollmond nach Jul
Samhain – Ahnenfest – 11. Neumond nach Jul


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