Schamanische Rituale

Samhain – Ethnomedizin im Jahreskreis

Samhain 11. Neumond nach Jul- Ahnenfest

Das Jahreskreisfest „Samhain“ hat zwei Bedeutungen für seinen Namen. Oberflächlich betrachtet steht er einfach für das „Sommerende“ (SAM-FIN). In einem tieferen Sinn verweist er jedoch auf die Idee der „Vermählung“ oder „Vereinigung“ von Leben und Tod. Dabei ist der Tod nicht das absolute Ende, sondern ein Teil des zyklischen Kreislaufs.

Samhain markiert das keltische Silvester und symbolisiert das Ende und den Beginn eines neuen Jahreskreises. Es ist der Eintritt in die Winterzeit.

Während dieser Phase kehren Dunkelheit und Ruhe ein. Die Natur erschöpft sich nach dem kraftvollen Jahr und ihre Energien versinken tief in die Mutter Erde. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, und alles wirkt schwerer und dunkler.

Wie auch in der Natur ist es für uns Zeit, loszulassen. Uns in unser Inneres zurückzuziehen, um zu reflektieren und uns zu verändern. Es ist eine Zeit der Innenschau und der Vorbereitung, um im Frühling wieder neu aufzublühen.

Samhain ist auch das Fest der letzten Ernte. Symbolisch gesprochen stirbt an diesem Tag die Sonne. Das Vieh wird von den Weiden getrieben, geschlachtet und für den Winter vorbereitet. Ein Teil der Ernte dient auch als Opfergaben.

Für unsere Ahnen war die Verbindung zu den Verstorbenen eine bedeutende Quelle der Kraft. Sie glaubten fest daran, dass ihre verstorbenen Vorfahren sie im Leben begleiteten. Sie ehrten und respektierten sie, suchten ihren Rat und Beistand in wichtigen Lebensfragen. Auf diese Weise lehrt uns das Samhain-Fest, dass nur durch den Tod neues Leben entstehen kann.

An diesem Nachmittag möchte ich dich mit einer Meditation und einer schamanischen Trommelreise begleiten, um in Kontakt mit deinen Ahnen zu treten. Dies kann eine heilsame Transformation ermöglichen und dir Botschaften für den bevorstehenden Winter und deinen weiteren Lebensweg aufzeigen.

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Ich freue mich auf dich!
Anna Rita